Zahnmedizinisches Zentrum Münster Nord
Dr. med. Frank Ingelmann
Zahnarzt und Arzt
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Hier sehen sie einen Ausschnitt unseres Behandlungsspektrums

Von mal zu mal Vertrauen fassen


Feuchte Hände, trockener Mund, ein flaues Gefühl in der Magengegend – die meisten Menschen kennen diese Symptome vor einem Besuch beim Zahnarzt. Doch während die meisten mit ein bisschen Magenkribbeln gut leben können, leiden echte Angstpatienten  schon beim Betreten der Praxis unter Schweißausbrüchen. In Deutschland gibt es schätzungsweise  10 % sogenannte Zahnbehandlungsphobiker. Sie verschieben Termin um Termin und vermeiden sogar bei starken Zahnschmerzen den Zahnarztbesuch,  was schlimme Folgen haben kann.

Oft haben die Patienten schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht: dadurch, dass der Arzt sie grob behandelt hat, sie nicht ernst genommen hat oder nicht ausreichend für eine schmerzfreie Behandlung gesorgt hat. So darf beispielsweise ein Zahn nicht behandelt werden, wenn er entzündet und damit nicht zu betäuben ist. Dann muss man erst dafür sorgen, dass die Entzündung abklingt. Die anschließende Behandlung erfolgt unter einer Betäubung. Wird diese richtig eingesetzt und optimal auf den Patienten abgestimmt, hat der Schmerz keine Chance mehr. 

Über die Angst sprechen hilft
Die Angst vor dem Zahnarztbesuch kann überwunden werden. Hat der Patient den ersten Schritt gemacht und ist zum vereinbarten Termin erschienen,wird ihn das ganze Team einfühlsam Schritt für Schritt an die zahnärztliche Behandlung gewöhnen. Für viele Menschen ist es wichtig zu erkennen, dass ihre Angst nichts Ungewöhnliches ist und andere auch betroffen sind.
In einer zweiten Sitzung können wir dann beispielsweise nur das Gebiss untersuchen. Beim dritten Mal kann eine Röntgenuntersuchung stattfinden oder das Entfernen von Zahnstein. Dann erst kommt es bei einem weiteren Termin zur ersten richtigen Behandlung. Wichtig ist, dass der Patient von Mal zu Mal mehr Vertrauen fasst und kleine Erfolgserlebnisse auf dem Zahnarztstuhl sammelt. Dies gilt insbesondere auch für Kinder mit großem Behandlungsbedarf.
 

Vollnarkose?
In schweren Fällen kann die Behandlung bei Kindern und Erwachsenen unter Vollnarkose stattfinden. Der Einsatz einer Vollnarkose ist auch bei Patienten, welche eine so starke Behinderung haben, dass sie die Mundmuskulatur nicht selbst steuern können wird sinnvoll. In solchen Fällen arbeiten wir mit einem Narkose-Arzt (Facharzt für Anästhesie) zusammen, der die Narkose überwacht.