Zahnmedizinisches Zentrum Münster Nord
Dr. med. Frank Ingelmann
Zahnarzt und Arzt
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Geheimtipp Tee

Wer seine eigenen Zähne so lange wie möglich behalten möchte, sollte sie gut pflegen, regelmäßig zur Vorsorge zum Zahnarzt gehen und sich zahngesund ernähren. Unter zahngesunder Ernährung versteht man ballaststoffreiche Vollwertkost, viel Obst und Gemüse, wenig Süßes. Wissenschaftler vom University of Illinois College of Dentistry haben außerdem herausgefunden, dass der regelmäßige Genuss von schwarzem Tee den Zahnbelag reduziert und Karies vorbeugt.

Den Grund für die erstaunliche Wirkung von schwarzem Tee auf die Zahngesundheit bilden die Inhaltsstoffe Polyphenolen und Flavonoide. Sie hemmen im Mund die Umwandlung von Stärke in Traubenzucker, der den Plaquebakterien als Nahrungsgrundlage für die Produktion zahnschädigender Säuren dient. Außerdem stoppt schwarzer Tee das Bakterien-Enzym Glucosyltransferase, welches Zucker in jene klebrige Matrix verwandelt, die die Plaque am Zahn haften lässt. Zu guter Letzt enthält das beliebte Getränk den Gerbstoff Catechin. Dieser greift in den Stoffwechsel des Kariesbakteriums Streptococcus mutans eingreifen und lässt es praktisch verhungern.
Der regelmäßige Konsum von schwarzem Tee kann also den Zahnschmelz härten und die Kariesbildung hemmen. Die amerikanischen Wissenschaftler empfehlen sogar Mundspülungen damit durchzuführen. Hier kann es auf Dauer zu dunklen Verfärbungen der Zähne kommen, welche der Zahnarzt aber professionell reinigen kann.

Grüner Tee gegen Mundgeruch
Nicht nur schwarzer Tee ist gut für die Zähne. Frühere japanische Forscher haben bereits die günstigen Effekte von grünem Tee auf die Zahngesundheit nachgewiesen. Weil die Teeblätter bei grünem Tee während der Herstellung nicht oxidiert werden, enthalten sie deutlich mehr Polyphenole als die von Schwarztee. Polyphenole schützen nicht nur vor Karies, sie binden auch freie Radikale im Körper und dämmen dadurch die Produktion von schädlichen Sauerstoffradikalen ein. Studien deuten darauf hin, dass die antioxidativ wirkenden Substanzen z.B. Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, sowie Krebs entgegenwirken können. Außerdem hat grüner Tee eine antibakterielle Wirkung und deaktiviert die in der Mundhöhle angesiedelten Bakterien, die Mundgeruch verursachen.

Fluorid härtet den Zahnschmelz
Nur wenige Lebensmittel enthalten Fluoride und wenn, oft nur geringe Menge. Schwarzer und grüner Tee dagegen enthält größere Mengen an Mineralstoffen und Spurenelementen. Bereits ein Liter schwarzer Tee versorgt den Körper mit rund zwei Milligramm Fluorid. Diese Menge deckt etwa 50 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Kaum ein anderes Lebensmittel hat einen derart hohen Fluoridgehalt. Fluorid härtet den Zahnschmelz und schützt somit vor Karies.