Zahnmedizinisches Zentrum Münster Nord
Dr. med. Frank Ingelmann
Zahnarzt und Arzt
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Zahninfos   -  Nützliches für Sie

 

Füllungsmaterialien

 


Zahnschaden I                Zahnschaden II      


Amalgamfüllung,                  Gold-Inlay,                       Keramikinlay,                       Kompositfüllung

 

 

Amalgam-Füllung

Gold-Inlay,
Onlay

Keramik-Inlay

Mehrschicht Komposit-
Füllung

Seit wann in
Gebrauch?

659 v.Chr. ,Su-Chung (China);
Routine seit über 100 Jahren

Etrusker (3. JH v. Chr.); Routine seit über 100 Jahren

Routine seit etwa 1990

Bowen 1955; für Backenzähne seit etwa 1995

Medizinische Indikation

 

 

 

 

  a) für  welche Zähne

Backenzähne Kl. I und II(siehe Bilder)

Backenzähne Kl. I und II(siehe Bilder)

Backenzähne Kl. I und II(siehe Bilder)

Backenzähne Kl. I und II(siehe Bilder)

  b) Größe des
      zahnschadens

kleine, mittelgroße und große Schäden

alle Schäden

kleine, mittelgroße und große Schäden

kleine, mittelgroße und große Schäden

  c) Kaubelastung

ja

ja

ja

ja, bei geeigneter Produktwahl (Feinpartikel Hybridkomposit)

Jährliche Misserfolgsrate (grobe Vereinfachung

 0,5%-7% bei Stu- diendauer bis zu 20 Jahren

3,5%-4,1% bei Studiendauer bis zu   14,5 Jahren 

1,3%-2,6% bei Studiendauer bis zu 14 Jahren 

0,5%-6,6% bei Studiendauer bis zu  13 Jahren 

Durchschnittliche Haltbarkeit

 10-12 Jahre

 10-15 Jahre

 8-10 Jahre

 8-10 Jahre

 

Amalgam-Füllung

Gold-Inlay

Keramik-Inlay

Komposit-     Füllung

Oberflächen- Abnutzung

Zahnschmelz vergleichbar oder leicht höher, gemessene Daten liegen vor

je nach Legierung Zahnschmelz vergleichbar oder geringer, keine bei Patienten gemessene Daten bekannt 

je nach Material und Oberflächengüte gleich oder deutlich geringer als Zahnschmelz, aber Gefahr der Abnutzung des Gegenzahnes; gemessene Daten    liegen vor 

je nach  Material, gleich oder leicht geringer als Zahn-schmelz; je nach Material Möglichkeit der Abnutzung des Gegenzahnes; gemessene Daten liegen vor 

Bruchsicherheit

bei korrekter Indikation sind Frakturen selten

formbares Material Brüche kommen nicht vor

sprödes Material,  neigt zu Frakturen, aber bei korrekter Infdikation und perfekter Applikations- Technik selten, für Patienten mit Para- funktionen (Knirschen) nicht emfohlen

je nach Produkt mehr oder weniger spröde, Frakturen kommen aber selten vor

Abnutzung/ Verwerfung der Ränder

 abnehmende Randqualität in Abhängigkeit der Zeit, aber Randzonen werden mit Oxyden abgedichtet

 bei initialer guter Passgenauigkeit permanent guteRandqualität

durch Adhäsivtechnik (Ätz-Klebe-Technik) dichte Füllung, mikroskopisch lässt sich Verschleiß des Befestigungskompo- sits feststellen 

durch Adhäsivtechnik (Ätz-Klebe-Technik) dichte Füllung, mikroskopisch lässt sich Verschleiß des Befestigungskompo- sits feststellen 

Risiko von Randspalt-karies 

wird als häufigste Ursache bei   Füllungsersatz angegeben

bei perfekter Paß genauigkeit ge-ring, sonst eher höher als bei Amalgam

bei perfekter Paß- genauigkeit gering, sonst eher höher als bei Amalgam 

Kl.I gering;  Kl. II höher

 

Amalgam-Füllung

Gold-Inlay

Keramik-Inlay

Komposit-     Füllung

Erhalt von Zahnhartsubstanz

 mäßig

 geringer, da Gestaltung des Zahnes „Opfer“ von gesunder Zahnsubstanz fordert (zum Einschub eines außerhalb des Mundes gefertigten Objektes

geringer, da Gestal- tung des Zahnes „Opfer“ von gesunder Zahnsub- stanz fordert (zum Einschub eines außerhalb des Mundes gefertigten Objektes); zudem erfordert Keramik min.1,5mm Schichtdicke 

bei Erstversorgung sehr gut, da Ätz- technik (Ätz-Klebe- Technik) nur die Entfernung des erkrankten Gewebes und Darstellung der erkrankten Zone erfordert 

Besondere Verarbeitungs- techniken

Standarttechnik, einfach zu verarbeiten

erfordert hohe Präzision von Zahnarzt und Techniker

erfordert sehr hohe Präzision von Zahnarzt und Techniker; Adhäsivtechnik (Ätz-Klebe-Technik) ist schwierig und zeitaufwendig und erfordert absolute Trockenheit des Arbeitsfeldes

Adhäsivtechnik (Ätz-Klebe-Technik) ist schwierig und zeitaufwendig und erfordert absolute Trockenheit des Arbeitsfeldes

Zeitaufwand für Herstellung/ Bearbeitung

1 Sitzung auf Grund der Vergütung  ca. 10 Minuten für 3-flächige Füllung

2 Sitzungen Zahnarzt   ca. 1 Stunde, Zahntechniker ca. 3 Stunden

2 Sitzungen Zahnarzt   ca. 2 Stunden, Zahntechniker ca. 5 Stunden

1 Sitzung Schichttechnik aufwendig, geschätzte Zeit für 3flächige Füllung: 1 Stunde

Aussehen/   Ästhetik

silberig-metallisch

goldfarben

Zahnfarbe, schmelzähnlich

Zahnfarbe

 

Amalgam-Füllung

Gold-Inlay

Keramik-Inlay

Komposit-     Füllung

Zusammensetzung des Materials

Silber, Zinn, Kupfer, Quecksilber

Gold, Silber, Platin, Palladium, Kupfer

Siliciumdioxid, Potasche, Leucit, Mullit, Korund; im wesentlichen Kristalle in einer Glasmatrix

Diacrylate, FüllStoffe (Siliciumdioxid, Gläser)Katalysatoren (Härter)

Mögliche Nebenwirkungen oder negative Effekte

Abgabe von Quecksilber in sehr geringen Spuren, Abgabe  aller Bestandteile auf Grund des Abriebes. Allergie sehr selten. Eventuell Schleimhautverän- derungen möglich.

Abgabe  aller Bestandteile auf Grund des Abriebes, hohe  Wärme- und Kälteempfind-lichkeit möglich

Abgabe  aller Bestandteile auf Grund des Abriebes. Da mit Komposit eingeblebt werden muss, alle Nebenwirkungen auch von Komposit

Abgabe  aller Bestandteile auf Grund des Abriebes, eventuell Abgabe von Resten des Härters. Allergie

Mögliche Gesundheitsrisiken

Keine Vergiftung, da abgegebene Mengen von Quecksilber zu gering (sehr weit unter der toxischen Grenze), aber Beitrag zur allgemeinen Quecksilber-Belastung aus der Umwelt

keine bekannt

keine bekannt

Härter enthält grundsätzlich biologisch aktive (toxische) Sub-  stanzen, Konzentration aber weit weg von der toxischen Grenze. Selbst bei Anwendung direkt auf Dentin sind keine Pulpenschäden Gefunden worden.

Häufigkeit von Gesundheits- schäden

Allergie sehr selten

Allergie extrem selten

Allergie sehr selten, aber mit zunehmender Tendenz

Allergie sehr selten, aber mit zunehmender Tendenz

 

Amalgam-Füllung

Gold-Inlay

Keramik-Inlay

Komposit-     Füllung

Nachweisbarkeit von Gesundheits- schäden

Allergie: dermatologische Tests. Patientenberichte vermögen nicht den Beweis des ursächlichen Zusammenhanges zwischen Material und subjektiven Beschwerden zu erbringen.

 

 

Allergie: dermatologische Tests

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

ja

zum Teil

zum Teil

zum Teil